Steuer auf Sonnenenergie: Welle der Empörung

Linz – 24. April 2014

Die Diskussion rund um die Sonnensteuer geht in die nächste Runde. Während bereits ein Teil der Verantwortlichen einlenkt, erhebt sich eine Welle der Empörung gegen die Blockade der SP-Staatssekretärin Steßl und die Arbeiterkammer.
Die wenig durchdachte Idee einer „Sonnensteuer“ steht weiterhin massiv in der Kritik. Die geplante Steuer, wonach Betreiber von Photovoltaik-Anlagen ab 5000 kWh pro Kilowattstunde 1,5 Cent bezahlen müssen, wird bereits innerhalb der Verantwortlichen als absurd erkannt. Während Finanzminister und Vizekanzler Dr. Micheal Spindelegger zurückrudert, blockiert SP-Staatssekretärin Steßl weiterhin die Zurücknahme der Steuerpläne.

Steuer bringt mehr Kosten als Nutzen

Wer die Steuer ernsthaft diskutiert, erkennt schnell, dass die Administration dieser Steueridee mehr Kosten als Nutzen bringt. Das Absurde an dem Steuerplan ist, dass ausgerechnet private Haushalte, Gewerbetreibende, land- und forstwirtschaftliche Betriebe wie auch Schulen, Gemeinden und Kindergärten als Vorreiter der Energiewende von der Elektrizitätsabgabe erfasst werden. Während der SP-Spitzenkandidat bei der EU-Wahl gegen die Atomlobby auftritt, öffnet die Staatssekretärin aus den eigenen Reihen diesen Tür und Tor. Energieexperte Kronberger zu der aktuellen Situation:

Keine Österreicherin und kein Österreicher verstehen die verbohrte Situation der Staatssekretärin, wenn sie sich gegen eine Vernunftslösung, die normalerweise jeder Volksschüler versteht, stellt.

Photovoltaik auf dem aufsteigenden Ast

Die Photovoltaik hat in den letzten Jahren einen dramatischen Aufschwung erlebt und als Zugpferd für die vielen privaten Haushalte die Energiewende vorangetrieben. Daher geht ein allgemeiner Appell an die Staatssekretärin, auf die Besteuerung von selbst erzeugten Sonnenstrom zu verzichten. Während die vernünftigen Köpfe ihre Förderung bereits wieder zurücknehmen, gießen andere Stellen immer wieder Öl in das Sonnenfeuer. Für die Arbeiterkammer ist es unverständlich, dass mit der Steuer auf mindestens zwei Millionen Euro verzichtet wird. Das Argument, dass die Erhebung der Steuer mit einem höheren Aufwand beziffert wird als der daraus resultierende Ertrag, bleibt unerhört.

Sicher ist jedoch, dass sich die Energiewende von solchen unüberlegten Forderungen nicht aufhalten lässt. Wir und unsere Umwelt brauchen einen schnellstmöglichen Umstieg auf die Erneuerbaren Energien. Steuerdiskussionen, wie sie derzeit geführt werden, verunsichern die Vordenker unserer Zeit nicht. Die Argumente für nachhaltige Energielösungen sind den Plänen der Ewiggestrigen haushoch überlegen.

Firmenportrait:

„Gemeinsame Wege gehen“- Unter diesem Motto bündelt die Karma Werte GmbH ihr umfassendes Leistungsspektrum. Neben dem Handel und Vertrieb von Photovoltaik Komplettsets zählen ebenfalls ein neu entwickeltes Contracting-Modell sowie die Immobilienentwicklung zum Geschäftsfeld des Unternehmens. Das aufstrebende Grazer Erfolgsunternehmen verfügt nun auch über eine Repräsentanz in Linz.

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